Biographie
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1943 geboren in Leisning (Sachsen); aufgewachsen in Waldheim (Sachsen)
1954-62 prägende musikalische Ausbildung als Sängerknabe des Dresdner Kreuzchores unter Rudolf Mauersberger
1962-68 HfMusik Leipzig; Dirigieren (Rolf Reuter) und Komposition (Fritz Geißler) außerplanmäßige Aspirantur
1968-70 Chordirektor und Kapellmeister am Theater der Altmark. Orchestermusiken, Orchesterlieder, frühe Lieder und Kantaten. Meisterschüler für Komposition an der Akademie der Künste Berlin (Prof. Günter Kochan). Orchestermusiken, Oratorium, Orchesterlieder, Kammermusik; Hörspiele
seit 1973 Begründer diverser Kammermusik- und Konzertreihen in Berlin (z.B. „Lange Nacht der elektronischen Klänge“; „Time-Code“; „Zeit-Klänge“ u.a.m.) Dirigate, Silvesterkonzerte, Multimediale Performances etc.; Zusammenarbeit mit Malern, Bildenden Künstlern und Choreographen in multimedialen Projekten
seit 1975 Studien elektro-akustischer Musik in Bratislava und Budapest;Arbeit in diversen internationalen Studios und auf Festivals in Bourges, Zürich, Basel, Hilversum, Freiburg(WDR), AdK Berlin
1984 Gründung und Vize-Präsident der “Gesellschaft für elektro-akustische Musik”; 7 Jahre Leiter einer Kompositionsklasse bei den Geraer Ferienkursen
1992 Gastprofessur an der Universität Paris VIII; in diesem Rahmen Uraufführung des Kammeroratoriums „Le temps en cause“ nach Texten von E. Guillevic in Paris, Manchester, Chester und Liverpool als Dirigent des Kammerorchesters Liverpool
1990-96 Vorsitzender des Komponistenverbandes Berlin
seit 2001 Professur für Komposition und Leiter einer Meisterklasse an der Musikhochschule Dresden ; 2002-03 Leitung des elektronischen Studios der HfM Dresden
2002 Uraufführung der Kammeroper “VISAGES” nach Texten von E. Guillevic am Schlosstheater Rheinsberg – Auftragswerk der Musikakademie Rheinsberg
2006 – 2016 Mitglied des Aufsichtsrates der GEMA
2007 Oratorium „ MenschenZeit“ nach Texten von E.Guillevic – für Soli, Chor und Orchester
2007-2012 Vizepräsident des Deutschen Komponistenverbandes
2010 “si vis pacem” für Mezzo-Sopran und Orchester; Auftragswerk der Opernfestspiele Bad Hersfeld
2010 1.Preis beim Gustav-Mahler-Kompositionswettbewerb Wien für die „ Else-Lasker-Schüler-Lieder“.
2011 div. Uraufführungen, u.a. 1. Teil des „Konzertes für Violine und Orchester“
(EMPHASIS) in Dresden
2012 „HIOB III“ für Kammerorchester (Stele für den Maler Dieter Tucholke), u.a. Konzerte bei den Weimarer Frühjahrstagen für Neue Musik
(Sondershausen, Weimar, Leipzig ; Dirigent: Lothar Voigtländer);Uraufführungen beim Festival „INTERSONANZEN” und bei den
Randfestspielen Zepernick
2012 Juror des Österreichischen Komponistenbundes, Wien
2012-13 Präsident des Deutschen Komponistenverbandes
2015 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
2016 Verleihung der Ehrennadel der GEMA
  • Zahlreiche internationale Preise und CD‘s (davon 6 Preise in Bourges)
  • Arbeiten in internationalen Studios:
    Bourges, Zürich, Basel, Hilversum, Studienaufenthalt in Freiburg (WDR), Budapest, Bratislava
  • Bündelung der internationalen Aktivitäten in der „Langen Nacht der elektronischen Klänge“
  • zahlreiche Projekte mit Malern, Bildenden Künstlern und Choreographen in multimedialen Events
  • Das Hauptwerk gliedert sich in: 3 Sinfonien, div. Orchestermusiken, Oratorien, Orchesterlieder, diversen Kammermusiken in unterschiedlichen Besetzungen wie z.B. Solo-Lied (Sopran), Harfe, Schlagwerk, Text-und Recital-Collagen
  • zahlreiche Kompositionen für Orgel
  • Schaffensschwerpunkte liegen von 1975-90 im Bereich der elektroakustischen Musik, Hörspiel, Text- und Recitalkompositionen
  • nach 1990 wieder verstärkt im Bereich der instrumentalen Musik (III.Sinfonie, Oratorium, Solo-Konzert u.a)
  • über das gesamte Schaffen erstreckt sich ein umfangreiches Oevre für Chöre – mit einem besonderen Akzent im Kinderlied-Bereich.